Schweigt still die Nacht

Schweigt still die Nacht
Brenna Yovanoff
» Schweigt still die Nacht «

Aus dem Amerikanischen von Sandra Knuffinke, Jessika Komina

1. Auflage 2011
368 Seiten, 15.0 x 22.0 cm
ISBN 978-3-8390-0127-1
Hardcover
17,95 € (D)
18,50 € (A)

Mackie Doyle lebt in Gentry, einer Kleinstadt in der amerikanischen Provinz. Doch die Welt, aus der er stammt, birgt Tunnel bis tief unter die Erde und bodenlose schwarze Tümpel, sie beherbergt wandelnde Tote und eine Herrscherin, so grausam wie die Nacht. Vor vielen Jahren wurde Mackie ausgetauscht – anstelle eines menschlichen Babys in dessen Wiege zurückgelassen.
Er würde alles dafür tun, ein normales Leben zu führen, unbemerkt von neugierigen Augen, doch die andere Seite der Nacht ruft ihn: Als wieder ein Kind verschwindet, die Schwester seiner großen Liebe Tate, weiß Mackie, dass er sich den dunklen Kreaturen tief unter der Stadt stellen und endlich seinen Platz finden muss – in unserer Welt oder ihrer.


Pressestimmen

"Ein Buch für hartgesottene, junge Erwachsene, das sich am besten mit einer Taschenlampe unter der Bettdecke liest.“
Neue Ruhr Zeitung

„Der Roman ist ebenso melancholisch und romantisch wie intensiv und authentisch. Schweigt still die Nacht erzeugt das Verlangen nach mehr – mehr von Brenna Yovanoff!“ Nautilus

"Schöner Stil, liebeswerte Hauptpersonen, gruselige Details: Mit ,Schweigt still die Nacht' ist Brenna Yovanoff ein bemerkenswertes Fantasy-Debüt gelungen." Bremer Anzeiger

"Die schaurig-bedrohliche Grundstimmung wirkt wie ein Sog." Kreuzer - Das Leipziger Magazin

„Die junge Debüt-Autorin legt einen psychologisch austarierten Erstling vor, der zusammen mit einer spannenden Handlung alle Voraussetzungen für einen großen Erfolg bietet.“ Publisher‘s weekly

„Schweigt still die Nacht erzählt eine Geschichte vom Anderssein, vom Herausfinden wer man wirklich ist, von Mut, Freundschaft und Liebe. Und natürlich von gruseligen, schaurigen Orten, denen man normalerweise nur in seiner Fantasie oder Horrorerzählungen begegnet.“ Lovelybooks.de

"Dark Fantasy at it's best für junge Erwachsene. Sehr stilvoll, die Grusel-Nerven bis zum Zerreisen anspannend." Eselsohr

"Die Geschichte ist so schaurig schön, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag." Main-Echo

"Wer Lust auf eine richtig schöne Gruselgeschichte hat, dem ist beim Debütroman von Brenna Yovanoff Gänsehaut garantiert. ,Schweigt still die Nacht' ist so schräg und skurril, hässlich und finster, dass es ein ganz besonderes Vergnügen ist, das Buch zu lesen. Und bei so viel entfesselter Horror-Fantasie stockt einem manches Mal der Atem. Verarbeitet werden hier aber auch Themen wie das Anderssein, das Suchen nach dem wahren Ich. Aber auch Mut und Liebe spielen ein große Rolle. Sprache und Erzählstil dieses Erstlingswerks zeugen vom schriftstellerischen Talent der Autorin. Sie überzeugt, indem sie mit ihrer Geschichte beim Leser mühelos das ,Kopfkino' einschaltet. Man taucht vollkommen ein in diese düstere Atmosphäre. Einen zusätzlichen Pluspunkt gibt's dafür, dass die Autorin keine Werwölfe und Vampire braucht, um unglaublichen Nervenkitzel zu erzeugen." Münchner Merkur

"Ein spannendes und gruseliges Lesevergnügen. Es steckt aber noch mehr in diesem Buch, zum Beispiel die Frage, wie weit Menschen sich korrumpieren lassen." HNA

"Adrenalin vom Allerfeinsten. Als ob man am Lagerfeuer sitzt und einer richtig guten Gruselgeschichte lauscht. Angst und gleichzeitig Vorfreude vor dem Monster vermischen sich. Angehaltener Atem. Bloß nichts verpassen. So ist es auch mit diesem Buch. Nervenkitzel pur - aufhören unmöglich. Es ist einfach zu schaurig-schön." Goslarsche Zeitung

"Ein ebenso spannender wir schaurig-schöner Roman, der den Leser von Beginn an in seinen Bann zieht." Bibliotheksnachrichten

"Dass man etwas wirklich Neues in die Hand bekommt, ist im Buchbereich eher selten. Bei diesem düsteren Roman ist es zum Glück doch einmal passiert." Schmitzkatze

„Die Geschichte zieht einen in den Bann.“ Bücher

"Sehr fantastisch und richtig gut zu lesen." Buchkultur

Leserstimmen

Christian Dominik 23.06.2011 11:27
Das Buch lässt sich vom Geschriebenen her gut lesen, allerdings muss ich sagen, dass mir eindeutig sehr viele Erklärungen fehlen? Die Autorin spricht immer wieder um den heißen Brei, wobei sich dem Leser immer noch mehr Fragen aufdrängen, die Antworten bleiben aber aus. Das wiederum wirkt sich auf die Spannung aus. Klar, sie ist vorhanden, aber nicht mehr in dem Maße, wie ich es bei solchen Büchern eigentlich gewohnt bin. Am Anfang ist es nicht schlimm, weil ich als Leser dachte, die Erklärungen folgen spätestens am Ende, doch leider habe ich das Buch zugeklappt und weiß nicht, wie es wirklich endet. Ich hatte das Gefühl, als hätte die Autorin alle möglichen Mythen über untote Kreaturen mit heidnischen Götterkulten zusammengemixt und heraus kam das Buch. Aber nur weil die Autorin weiß, über was sie geschrieben hat, weiß es der Leser leider nicht. Daher kann ich diesem Buch auch nicht die volle Punktzahl geben. Ansonsten ist die Geschichte nicht schlecht, wenn man nichts gegen fehlende Erklärungen hat und alles einfach so nimmt wie es kommt. Es ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und die Gefühle von Mackie werden meiner Meinung nach gut transportiert. Positiv hervorheben möchte ich das Cover, das spiegelt den Inhalt sehr gut wider.
Antworten 


Terrie 03.03.2011 07:58
Cover Brenna Yovanoff ihr Roman ist im Moment nur gebunden zu erhalten. Der Einband, welcher ziemlich düster gestaltet wurde, ist schlicht, aber dafür aussagekräftig. Zu sehen ist ein Mobile für Kinder, aber nicht mit Plüschtieren, sondern mit Messer, Schere, Feile und Hufeisen über einem Nostalgie-Kinderwagen (aus der Zeit um ca. 1870 rum). Dieser steht auf einem Rasen, der Hintergrund ist mit dunklen Wolken verhangen. Der Titel des Buches ist in schwarzen Druckbuchstaben abgebildet, welche aber auch gleichzeitig die Halterung für das Mobile sind. Der Name der Autorin ist in kleineren weißen Buchstaben über dem Titel abgebildet. Inhalt Malcom ist ein Junge, der so anders ist als alle anderen von der kleinen Vorstadt. Er hat nicht blaue oder braune Augen, nein, seine sind schwarz. Er verträgt kein Eisen und er kann keinen geweihten Boden betreten. Er ist der Junge, der ausgetauscht wurde! Als dann wieder ein Kind stirbt, nimmt die Geschichte seinen Lauf. Mackie will und kann nicht mutig sein, aber er muss seinen Platz finden, denn irgend etwas passiert mit ihm und es geht ihm schlechter als sonst. Als ihn dann noch ein komischer Mann anspricht, muss er sich der Wahrheit stellen. Leseempfinden "Schweig still die Nacht" ist ein gebundenes Buch mit faszinierendem Einband, welcher die Fantasie der Leser anregt und schon vor dem Lesen auf eine spannende Geschichte hinweist. Frau Yovanoff versteht es, ihre Personen genau und detailliert in einer flüssigen Schreibweise zu beschreiben. Unsere Ängste sind die Grundlage für diesen Roman und dieser erschafft eine ganz neue Welt der Fantasy mit Dämonen des Entsetzens. Die Autorin schafft es, mit ihrer Geschichte das Übernatürliche selbstverständlich erscheinen zu lassen. Der Erstlingsroman ist ein fantastischer Einstieg und man kann sich auch in Zukunft von dem Schreibtalent der Autorin überzeugen lassen. Fazit Sehr gefallen hat mir hier das Buchcover, dieses gibt schon einiges von der Geschichte wieder und die Beschreibung der Personen und Orte fand ich gut umgesetzt und ich konnte mir die Orte auch sehr gut vorstellen. Ich fand das Buch sehr spannend und dieses ließ auch nicht nach 200 Seiten nach. Es sind einige Rätsel darin enthalten, wo man sich mal selbst überlegen muss, wie man das lösen kann und ob es überhaupt machbar war. Viel mit Zauberei hat dies hier nichts zu tun, aber das ist auch das, was den Roman ausmacht. Ich kann für diesen Debütroman nur 5 von 5 Sternen geben und freue mich auf weitere Geschichten von Brenna Yovanoff. lg vom Buecher-forum.com Team
Antworten 


ak.akra 03.03.2011 02:18
Meine Meinung: Brenna Yovanoff versteht es mit ihrer Erzählweise, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte war von der ersten bis zur letzten Seite spannend zu lesen, man hatte zu keiner Zeit das Gefühl, der Spannungsbogen würde unterbrochen oder zu Ende sein. Ich habe das Buch in den letzten zwei Tagen verschlungen, weil ich immer das Gefühl hatte, ich muss wissen, wie es Mackie geht. Wir lernen Malcom Doyle kennen, der auch schon auf den ersten Blick kein "normaler" Teenager ist. Dass er kein Blut sehen kann, ist noch das "Normalste" an ihm, obwohl man schon deutlich merkt, dass es sich hier nicht um eine reguläre Überempfindlichkeit handelt. Malcolms Schwester Emma hängt mit unerschütterlicher Liebe an ihm, egal wie seltsam er auch ist. Sie kennt seine Eigenschaften ganz genau und achtet sehr darauf, dass ihr Bruder keinen Schaden erleidet. Beispielsweise werden Messer aus Stahl im Hause Doyle an einem extra dafür vorgesehenen Ort aufbewahrt, damit Mackie sich nicht verbrennt... Im Laufe der Jahre verschwinden in der Kleinstadt immer wieder Kinder. Die Einwohner scheinen alle zu wissen und sogar stillschweigend zu akzeptieren, dass es so ist. Bis eines Tages die Schwester von Tate stirbt und sie das nicht einfach so hinnimmt und Mackie um Hilfe bittet. Doch dazu muss Mackie bereit sein, sich seiner eigenen dunklen, düsteren Herkunft zu stellen. So seltsam und düster Mackie auch ist, er ist eine sympathische Hauptfigur und man leidet mit ihm mit und hofft, dass es ihm bald wieder besser geht. Das Wort "Happy End" ist angesichts dieser schaurigen Geschichte ziemlich unpassend, aber fast wünscht man sich beim Lesen, es gibt eins. Sehr gut gefallen hat mir auch die Nebenfigur Roswell, der beste und äußerst schwer aus der Ruhe zu bringende loyale Freund der Mackie ebenso zur Seite steht wie Emma und um seiner selbst willen mit ihm befreundet ist. Der nie zu viele Fragen stellt, sondern versteht. Eine sehr spannende, düstere und empfehlenswerte Geschichte, für die ich 5 von 5 Punkten vergebe.
Antworten